Matthias Walkner

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2016 08 January

TAG 6- DÜNNE LUFT

Am zweiten Tag der ersten Marathonetappe bei der Dakar 2016 machte das Red Bull KTM Rally Factory Racing Team ernst und fuhr einen Vierfach-Sieg ein. Matthias Walkner (29 Jahre, Kuchl/Sbg.) verbesserte sich dabei auf seiner KTM 450 RALLY mit Tagesrang 4 um einen Platz in der Gesamtwertung und hat jetzt als Fünfter nur mehr 2:40 Minuten Rückstand auf den Führenden. Der Tagessieg ging an seinen australischen Teamkollegen Toby Price, der sich mit seinem zweiten Etappengewinn auf Rang 3 verbesserte. Nach zwei Tagen ohne Hilfe von außen, folgt nach der Ankunft in Bolivien morgen direkt die längste Wertungsprüfung der diesjährigen Dakar.               

Matthias Walkner aus dem Biwak in Uyuni, Bolivien: „Die erste Marathonetappe haben wir jetzt hinter uns. Gestern war es wieder ziemlich einfach zum Navigieren und relativ viel geradeaus. Ich habe etwas spekuliert und wollte die Reifen schonen, da wir diese ja an den beiden Tagen nicht wechseln durften. Es war aber immer relativ kalt, und das wirkte sich offensichtlich positiv auf den Verschleiß aus. Bei langen Vollgaspassagen besteht aber die größte Gefahr, wenn das Mousse im inneren des Reifens zu heiß wird und sich auflöst.

Heute bin ich dann so schnell gefahren wie es ging. Ich habe gleich einen guten Rhythmus gefunden, aber zwei, drei kleine Missgeschicke mit der Navigation gehabt, aber wieder schnell auf den richtigen Weg zurück gefunden, jedoch sicher dabei rund drei Minuten an Zeit verloren. Der vierte Platz ist für morgen eine super Ausgangssituation, ich bin ziemlich happy mit dem Tag heute und es darf ruhig so weiter gehen.

Die Höhe auf den letzten beiden Etappen war schon ziemlich extrem, es fällt einem schwer sich voll zu konzentrieren und man ist leicht benommen im Kopf. Dafür waren die letzten 20 Kilometer heute ein Wahnsinn. Unglaublich viele Leute, die in 10er-Reihen neben der Strecke stehen und eine Freude dabei habe, dass wir ein Rennen durch ihr Dorf fahren. Sehr beeindruckend, wie glücklich die Leute hier sind, obwohl sie so wenig haben. Schön, das als Österreich erleben zu dürfen.“  


2016 07 January

TAG 5 - LAMAS?

Die vierte von insgesamt 13 Etappen bei der Dakar 2016 war nicht nur die erste, die über die reguläre Distanz ausgetragen werden konnte, sondern auch die erste von insgesamt zwei Marathonetappen. Von Jujuy in Argentinien ging es in einer 429 Kilometer Schleife auf Zeit wieder zurück zum Start, wo die Fahrer ohne Assistenz von außen die Nacht verbringen werden. 

Matthias Walkner (29 Jahre, Kuchl/Sbg.) aus dem Red Bull KTM Rally Factory Racing Team hielt nicht nur Rang 6 in der Gesamtwertung, sondern auch sein Versprechen an Mentor Heinz Kinigadner, nicht den gleichen Fehler wie im Vorjahr zu begehen und das Pulver schon in der ersten Woche zu verschießen. Zwar büßte der Kini-Pilot heute sowohl in der Tageswertung als auch gesamt ein paar Minuten ein, ebenso wichtig war aber auch reifenschonend auf der KTM 450 RALLY zu agieren und sich die Kräfte in den neuen Höhen von 3500 Metern über dem Meeresspiegel, morgen sogar bis 4600 Metern, gut einzuteilen.           

Matthias Walkner„Ich habe heute etwas mehr Zeit verloren als geplant. Das Niveau ist aber mittlerweile halt schon so hoch, dass wenn du über 400 Kilometer mit nur 97 Prozent fährst schon etwas Rückstand aufreißt. Die Devise muss jetzt lauten Schritt für Schritt auf 100 Prozent zu erhöhen und dabei keine Fehler zu machen. Einmal habe ich heute aber großes Glück gehabt, als auf einer langen Geraden bei 160 km/h vor mir zwei Lamas auf die Strecke gelaufen sind. Die Verletzung von Tag 2 spüre ich immer weniger, dafür habe ich die Höhe auf 4000 Meter heute etwas gemerkt. Körperlich geht es mir aber den Umständen entsprechend gut und ich fühle mich fit.“  LAMAS

2016 05 January

Tag 4 - PLAYING AROUND

Heute wars wieder eine ziemlich kurze und schnelle Etappe! Relativ rutschig und eine weite Piste aber extrem cool sich ein wenig zu spielen und zu driften Cool Beim Tankstop hab ich mich dann über die Zeiten erkundigt und gesehen, dass ich in etwa 2 - 3 Minuten hinten bin. Ich hab dann versucht den Abstand zu halten damit ich morgen nicht von vorne starten muss. Morgen steht eine lange Etappe mit schwieriger Navigation am Program. Die ersten sieben sind bis auf 3 Minuten beisammen und jetzt geht's dann erst richtig los! Liebe Grüße, Hiasi

2016 04 January

Tag 3 - RIDE SMART

Heute wars eine ziemlich lustige Stage! War wie eine WRC Strecke. Eine ziemlich ebene, rutschige und schottrige Piste aber extrem lustig und schnell zu Fahren wo man extrem geile slides machen konnte Cool Bei 320 Kilometer hab ich das Tempo ein wenig reduziert weil ich wusste, dass alle ziemlich eng beisammen sind - ich hab darauf geachtet, dass ich morgen nicht ganz von vorne starten muss. Ich glaub das passt ganz gut. Wenns dann schwierig wird werd ich versuchen ein wenig Zeit gut zu machen aber die erste Woche werd ich probieren einfach dran zu bleiben und die zweite Woche dann voll auf Angriff fahren! War heute ein echt cooler Tag! :) Danke daheim fürs Daumen drücken!

2016 03 January

Tag 2 - EL NINO CRASH

Neben der Absage aufgrund des starken Regens hatte Matthias auch noch großes Pech. Er ist mit 70 - 80 Sachen mit der Hüfte auf einen Randstein geprallt und schreibt dass er ziemliche Schmerzen hat. Heinz Kinigadner berichtet den Hergang so: "„Auf der Verbindungsetappe ist ein LKW auf der Gegenfahrbahn unmittelbar auf der Höhe von Matthias Walkner durch eine riesige Wasserlacke gefahren, die Gischt hat in voll erwischt. Er konnte sich zwar gerade noch auf dem Motorrad halten, als er wieder was sehen konnte musste er aber einer Betonsäule ausweichen und das Bike bei rund 70 km/h hinlegen. Er ist dann auf dem Asphalt dahingeschlittert und hat sich dabei leichte Blessuren am Ellenbogen und dem Oberschenkel bzw. der Hüfte zugezogen. Er ist mittlerweile schon bei unserem Physiotherapeuten in Behandlung, Schmerzen sind zwar da aber er glaubt, dass diese ihn in den nächsten Tagen nicht weiter behindern werden. Es regnet nach wie vor, Wetterbesserung ist vorerst keine in Sicht, Näheres erfährt das Team dann am Abend beim Briefing der Organisation.“

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